Montag, 30. Januar 2006

Phisher werden auch immer professioneller...

Also wenn ich mich nicht vor einem halben Jahr von meinem Sparkassen-Konto getrennt hätte, wäre ich ja beinahe auf diese Mail hier hereingefallen, die mir eben ins Postfach flatterte:

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Sparkasse

Sehr geehrter Kunde,

obwohl Winterfeste schon vorbei sind, hat die Bankfuhrung fur ihre Kunden noch ein Geschenk zum Neuen Jahr vorbereitet.
Vom 30. Januar bis 30. Februar konnen Sie das Geschenk in Geldaquivalent gewinnen.
Dafur mussen Sie auf Ihr Konto gehen und die Bilanz nachprufen. Bitte den folgenden Link nutzen.
www.sparkasse2006.de
Danke fur Ihre Aufmerksamkeit!

Zum Neuen 2006 Jahr!

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Schlümm, schlümm, schlümm...

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Dienstag, 13. Dezember 2005

... Fahrsicherheitstraining ...

In den letzten Wochen habe ich den Basis- und Aufbaukurs eines Fahrsicherheitstrainings bei der Verkehrswacht mitgemacht. Man mußte seinen Wagen mitbringen, hatte dort eine Vollkaskoversicherung mit 150 € Selbstbehalt, und konnte unter Aufsicht mal so richtig gefährliche Sachen machen ;-)

Zunächst ging es um die richtige Vollbremsung (ernstgemeintes Zitat des Trainers: "Ich will 100kg auf der Bremse sehen!"), und damit man das mit der Kraftübertragung auch gut hinbekommt, auch um die korrekte Sitzposition: aufrecht, also Sitzwinkel 90° — na aber immä! g
Aber die Möglichkeit, das ganze auf verschiedenen Oberflächen (zwei Asphaltarten und eine glatte Fläche, die Schnee/Eis ziemlich gut approximiert) zu probieren, hat man halt nicht überall... Die interessantere Übung des Basistrainings war allerdings die mit der sogenannten "Schleuderplatte". Man fährt mit 40 km/h auf einer Strecke, die über eine Stahlplatte rüber und in eine große Zone mit sehr glattem Fahrbahnbelag führt. Das pikante an der Konstruktion ist allerdings, daß die Stahlplatte mit einer Hydraulik verbunden ist, die die hinteren Räder des Wagens nach dem Zufallsprinzip nach links oder rechts verschiebt, womit das ganze Gefährt bös ins Schleudern gerät. Irgendwoher mußte der Name ja kommen. Als unbedarfter Autofahrer dreht man sich also die ersten paar Durchgänge auf dieser Station lustig im Kreis, bis man irgendwann die Anweisung des Trainers, mit dem Lenkrad SOFORT und BIS ZUM ANSCHLAG gegenzulenken, ernst nimmt, und den Wagen damit auch wirklich wieder abzufangen vermag. Natürlich braucht's dann noch ein paar weitere Durchgänge, bis man das anschließende Trudeln im Griff hat, aber es geht tatsächlich!
Im Aufbautraining haben wir das Ganze dann noch mit Hindernissen gespickt und in der Kurve geübt, was zwar nicht mehr den großen Wissensgewinn brachte, aber vielleicht etwas mehr Routine, und das ist doch auch mal was.

Kurzum, eine Erfahrung, die ich jedem von Euch, liebe Leser, wärmstens ans Herz legen möchte — wer weiß schon, was für ekliges Rutschzeug hinter der nächsten Kurve so auf der Fahrbahn liegt und Euren Wagen aus der Spur wirft...

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Montag, 12. Dezember 2005

ABSurditäten

Seit einiger Zeit habe ich so etwa alle zwei bis drei Wochen einen Termin bei der Autowerkstatt meines Vertrauens, wo sie mir den ABS-Sensor wechseln, weil er manchmal einen Fehler anzeigt und das ABS nicht funktioniert. Üblicherweise fahre ich dann nach erfolgter Reparatur von ihrem Parkplatz runter mit dem Wissen (und der festen Versicherung), daß nun alles bestens läuft. Spätestens am nächsten Tag leuchten mir dann wieder drei wohlbekannte Lämpchen entgegen, woraufhin ich wiederum einen Anruf bei meinem Lieblingsmechaniker plaziere — der macht dann einen neuen Termin mit mir, und die nächste Iteration startet. Momentan ist mein Wagen zum dritten Mal in der Werkstatt. So langsam kommt uns allen ja der Gedanke, daß es nicht notwendigerweise am ABS-Sensor liegen muß...

Die Vorteile dieses wiederholten Vorgehens liegen natürlich auf der Hand:

  • wenn beim Fahrsicherheitstraining der ABS-Sensor gegen Ende ausfällt, kann man bei der gleichen Veranstaltung das Verhalten des Wagens bei einer Vollbremsung mit und ohne ABS kennenlernen: der Unterschied ist enorm!
  • wenn man sich zufällig zur gleichen Zeit ein schönes neues Radio gekauft hat, kriegt man einen DIN-Steckeradapter und diverse Anschlußarbeiten kostenlos dazu, weil der Händler um seinen guten Ruf besorgt ist.
  • jedes Mal bekommt man einen anderen Ersatzwagen, und lernt so nach und nach die volle Produktpalette von Mazda kennen.

Eigentlich also kein Grund zur Beschwerde, und wir könnten das Wechselspiel ewig weitertreiben. Und dann lande ich doch irgendwann am Baum, weil das ABS im falschen Moment entschieden hat, auszusteigen...
In diesem Sinne: drückt mir die Daumen, daß es morgen funktioniert :-)

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